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Handball: Verdienter Heimsieg gegen den SV 08 Auerbach

Sebastian Greß beim Sprungwurf. © Ronny Krause

Als Andreas Wolf aus dem Rückraum für den SV 08 Auerbach zu Beginn der 13. Minute den 6:6 Ausgleich erzielte, war das einerseits ein Zeichen für eine ausgeglichenen Anfangsphase, andererseits aber auch der letzte Ausgleich im Spiel für die Oberpfälzer. Zuvor hatten sich die Mannschaften nicht viel geschenkt. Die Auerbacher Abwehr agierte sehr offensiv und die Dresdner brauchten ca. 20 Minuten um vor allem ausgelöst durch den „Grovas-Effekt“ das Spiel etwas besser in den Griff zu bekommen. „Grovas“ bedeutet, dass vor allem Spielmacher Sebastian Greß und Torhüter Henrik Ruud Tovas beim HC Elbflorenz die wichtigsten Akzente setzten. Der eine hielt gleich mehrfach, der andere traf meistens in seinem ihm eigenen unnachahmlichen Stil. Vor allem zwischen der 19. und 24. Minute sorgte dieser Effekt dafür, dass sich der HC Elbflorenz erst auf 12:7 und später 13:8 absetzten konnte. Es war vor allem zwei Zeitstrafen in kurzer Abfolge am Ende der 1. Halbzeit geschuldet, dass die Auerbacher wieder auf 2 Tore (14:12) verkürzen konnten. Dabei nutzten die Gäste ihre Überzahlsituation fast immer sehr konsequent aus. Insgesamt traf der 14:12-Halbzeitstand auch die Kräfteverhältnisse, die im 1. Durchgang geherrscht hatten.

In der 2. Halbzeit sahen die Oberpfälzer dann aber kein Land mehr. Schon zu Beginn deuteten die Dresdner an, dass sie nicht gewillt waren, das Spiel noch einmal aus der Hand zu geben. Die Abwehr wurde von Minute zu Minute besser. Nach den Treffern zum 15:12 von Nils Kretschmer und dem zum 16:12 von Rechtsaußen René Boese, sah sich Spielertrainer Tobias Wannenmacher zu einer Auszeit gezwungen. Diese konnte allerdings auch nicht verhindern, das den SV-Akteuren das Tore werfen nach und nach abhandenkam. Das 18:16 in der 42. Minute war das letzte Mal, das die Gäste so etwas wie Tuchfühlung aufnehmen konnten. Danach hielt der HC Elbflorenz den Gegner 12 Minuten lang bei null Toren. Selbst erzielten die Dresdner in der gleichen Zeitspanne aber 6 Tore. Als Sebastian Greß in der 52. Minute völlig frei für den HC Elbflorenz zum 23:16 traf, war das Spiel gelaufen. Man sah den Auerbachern an der Körperhaltung deutlich an, dass sie nicht mehr an ihre Chance glaubten. Die Dresdner konnten in der 54. Minute durch Hannes Lindt sogar noch auf 24:16 erhöhen. In der letzten Phase des Spieles trafen beide Teams jeweils noch drei Mal, so dass am Ende eine 26:18 auf der Anzeigentafel stand.

Fazit: Insgesamt erlebten die Zuschauer von den Rängen eine stimmungsvolle Partie. Was an beiden sehr aktiven Fanlagern lag. Der HC Elbflorenz gewann vor der stimmungsvollen Kulisse verdient und konnte sich über weite Strecken auf die Kombination Abwehr/Torhüter verlassen. Lediglich 18 Gegentore sprechen eine klare Sprache. Allerdings fiel der SV 08 Auerbach in der 2. Halbzeit auch extrem ab. Lediglich 6 Tore in 30 Minuten sprechen eine ebenso deutliche Sprache. Während die Dresdner Abwehr und Keeper Tovas sich Bestnoten verdienten, blieb vor allem der Dresdner Rückraum, ausgenommen Sebastian Greß, verschiedenes schuldig.

Schuldig blieben auch die Oberpfälzer etwas und das ebenfalls im sonst so starken Rückraum. SV-Trainer Wannenmacher nach dem Spiel: „Wir hatten uns mehr vorgenommen und wollten etwas erfrischender aufspielen. Wir hätten uns insgesamt mehr wehren können.“ HC-Coach René Jahn sah es natürlich anders: „Die Auerbacher sind keine Mannschaft die man im Vorbeigehen schlägt. Eine super Abwehr war heute unsere Basis. Nun soll der nächste Sieg in Gelnhausen her.“

 

Torschützen: Greß 6, Lindt 4, Boese 4/2, Jurgeleit 3, Desler 2, Kretschmer 2, Hartmann 2, Quade 2, Göde 1, Bastian, Blasczyk, De Santis, Tovas/Meinl (beide Tor)


Text: PR, Foto: Ronny Krause

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