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Basketball: Titans gelingt der Befreiungsschlag gegen Trier

Worum geht‘s? Basketball, Dresden Titans, Heimsieg

Im fünften Spiel der 2. Basketball-Bundesliga ProA ist der Knoten für die Dresden Titans endlich geplatzt. Gegen den Tabellenzweiten, die RÖMERSTROM Gladiators aus Trier, gelang den Elberiesen am Sonntagnachmittag ein 91:83 (54:44)-Heimerfolg vor 1306 Zuschauern in der Margon Arena. Für Dresdens Korbjäger war es gleichbedeutend der Premierenerfolg in Deutschlands zweithöchster Spielkasse. Dabei zeigte sich das Team von Cheftrainer Steven Clauss gerade in der Verteidigung verbessert.

„Wir haben in allen Spielen gezeigt, dass wir es können. Es war nur eine Frage der Zeit, bis der Knoten platzt. Die Jungs haben dazu super und mit einer besonderen Intensität verteidigt. Heute hat sich das Team für eine harte Trainingswoche belohnt“, freut sich Clauss über den ersten Saisonsieg in der Margon Arena. Wie schon zu den ersten Heimspielen 16/17 legten die Titans ein Punkte reiches erstes Viertel auf das Parkett. So gelangen Aufbauspieler Randal Holt (31 Punkte/4 Assists) allein 18 Zähler im ersten Abschnitt – insgesamt konnten Dresdens Korbjäger 7 Drei-Punkte-Würfe vollenden.

Der Tabellenzweite aus Trier versuchte es zu Beginn oftmals durch die Zone der Sachsen, doch auch von außerhalb zeigten sich die Rheinland-Pfälzer treffsicher. Allen voran Kevin Smit (18/ 6 von 9 Dreier) konnte mit seinen Würfen von „Downtown“ für Gefahr sorgen. Zum zweiten Viertel kamen die Gäste aus Trier zunächst besser zurück und stellten die Titans vor allem in Korbnähe vor Herausforderungen. Durch den verletzungsbedingten Ausfall von Center Jervon Pressley musste Trainer Clauss die große Position auf mehrere Schultern verteilen – gerade US-Boy David Sturner (18/8 Reb.) knüpfte dabei an seine Leistungen der letzten Wochen an. Zwar mussten sich die „Titanen“ am Ende beim Kampf um die Bretter knapp geschlagen (38:41) geben, doch wieder einmal lief der Offensiv-Motor auf Hochtouren.

Dieser kam im dritten Viertel zunächst ins stottern. Trier kam mit klaren Aktionen zu einfachen Punkten und durch Brandon Spearman (25 Punkte/9 Reb.) zum 63:63-Ausgleich. Die Antwort von Dresdens Basketballern folgte dieses Mal jedoch prompt. Besonders R.J. Price (19/3 Ass.) suchte ein ums andere Mal den direkten Weg zum Korb und brachte sein Team wieder in Front. Anders als in den vergangenen Spielen stand zum Spielende die Defense der „Titanen“ sicher. Die „Gladiatoren“ verließ zudem das nötige Wurfglück, um den Sachsen noch einmal gefährlich zu werden. So konnte der Aufsteiger aus Dresden die Uhr runter spielen und schlussendlich einen verdienten 91:83-Heimerfolg einfahren.

Das Spiel kann unter www.livestream.com/accounts/7613075/DresdenTitans-vs-GladiatorsTrier im re-live noch einmal kostenfrei angeschaut werden.

Am kommenden Samstag, den 22. Oktober, um 19:30 Uhr treten die Dresden Titans zum sechsten ProA-Spieltag bei den Crailsheim Merlins an.

Beste Werfer:
Dresden: Holt (31 Punkte), R.J. Price (19), Sturner (18)
Trier: Spearman (25), Smit (18), Kratzborn (9)

Foto: Philipp Cherubim

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